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- Geschichten, die nur der Fußball schreibt: Füllkrug schließt den Kreis
Es war ein Treffer, der gleich mehrere Geschichten schrieb: Niclas Füllkrug traf in der Nachspielzeit zum 2:2 für Werder Bremen bei Borussia Dortmund, seinem Ex-Club, und setzte damit seine persönliche Erfolgsserie fort: Erstmals in seiner Karriere traf der Angreifer in vier Bundesliga-Spielen in Folge. Für Werder war eine solche Serie zuletzt Max Kruse gelungen, der im März 2019 ebenfalls in vier aufeinanderfolgenden Partien getroffen hatte.
Für Füllkrug war es zudem das erste Tor gegen den BVB, für den er in der Saison 2023/24 selbst aufgelaufen war. Dass er sich über den späten Ausgleich besonders freute, war deshalb kaum überraschend. "Um 20.30 Uhr kommt der Champions-League-Fülle raus. Nein, Spaß. Aber es ist einfach toll hier. Ich konnte mir den Jubel trotzdem nicht verkneifen. Es war aber ein Tor für Werder und nicht gegen den BVB", erklärte der Stürmer nach der Partie.
- Die Trainerstimmen zum 5. Spieltag
Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 2:2
Niko Kovač (Dortmund): "Es ist enttäuschend. Wir werden daraus jetzt kein Drama machen, ich lasse mir da auch nichts einreden. Wir haben heute 88 Minuten den Gegner dominiert und hinten reingedrängt. Es gibt so Spiele, gab sie und es wird sie immer geben."
Daniel Thioune (Bremen): "Die Mannschaft war heute mega diszipliniert, sie hat herausragend gut defensiv verteidigt. Dass wir wiedergekommen sind nach 0:2, beeindruckend! Werder Bremen kommt hier häufiger mal zurück, habe ich gehört! Als Trainer kann ich da nur zufrieden sein. Applaus an die Jungs!"
- 2:2 nach 0:2: Füllkrug krönt Werder-Comeback in Dortmund
Niko Kovač nahm im Vergleich zum 1:0 in Stuttgart vor der Länderspielpause zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Joey Veerman musste auf die Bank, für ihn und Julian Ryerson begannen Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer, der damit erstmals in dieser Bundesliga-Saison von Beginn an spielte.
Daniel Thioune schickte beim SV Werder Bremen bereits zum vierten Mal in Folge dieselbe Startelf aufs Feld.
- Braunschweig gelingt der erste Heimsieg der Saison
Vor der Partie wurden bei beiden Teams Umstellungen vermeldet. Bei Eintracht Braunschweig gab es im Vergleich zur Niederlage in Kaiserslautern vor der Länderspielpause nur eine Änderung: Für den fehlenden Noah Katterbach rückte Fabio Di Michele Sanchez auf die linke Abwehrseite.
Bei Holstein Kiel gab es deutlich mehr Wechsel. Der verletzte Kasper Davidsen und der gelbrot-gesperrte David Zec wurden ersetzt, zudem kamen John Tolkin und Jonas Therkelsen für Leon Parduzi und Gyan de Regt neu in die Startelf.
- Kein Sieger im Spitzenspiel auf der Ostalb
Vor der Partie standen beide Mannschaften im Zeichen von Rückkehrern: Bei Kaiserslautern gab Naatan Skyttä nach seiner Verletzung vom 2. Spieltag sein Comeback in der Startelf, auch Christian Rasmussen war nach einem Muskelfaserriss wieder einsatzbereit.
Heidenheims Trainer Frank Schmidt nahm gegenüber dem letzten Spiel drei Wechsel vor und brachte Oualid Mhamdi, Mikkel Kaufmann und Mathias Honsak.